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Long

DAX: Entwicklung bis Jahresende

TVC:DEU30   DAX Index
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Guten Abend,

Gegenwärtig schauen die Anleger vermehrt auf die Sondierungsgespräche in Berlin; auf die zukünftige Regierung in Deutschland.

Politische Börsen haben meist kurze Beine.

Gegenwärtig lässt sich noch kein Ergebnis ableiten oder geschweige denn             als wahrscheinlich klassifizieren.

Allerdings muss den Beteiligten wohl klar sein, dass auch in Hinblick auf die Äußerung des amtierenden Bundespräsidenten Steinmeier - sich um die Bildung einer Regierung zu bemühen, da sonst die Wählerschaft den Beteiligten eine gewisse Unfähigkeit zu attestieren droht und Neuwahlen wohlmöglich selbiges Ergebnis, oder schlechter zur Folge hätten.

Unabhängig davon wie das Ergebnis ausfällt nach den Sondierungsgesprächen, wäre natürlich eine Einigung am morgigen Tag sehr begrüßenswert und würde sich in starken Kursgewinnen niederschlagen. Auf der anderen Seite wäre ein Scheitern vermutlich nur ein kurzer Boxenstop in der intakten Jahresendralley.

Die Konjunktur brummt, die Zahlen sind gut und in vielerlei Wirtschaftskennzahlen wurden Ergebnisse auch in den USA übertroffen.

Das Stimmungsbaromter an der EUWAX in Deutschland zeigt einen sprunghaften Anstieg, gemessen im Vergleich zum Sommer. Eine entsprechende Positionierung für ansteigende Kurse kann hieraus abgeleitet werden.

An den Terminbörsen wie der EUREX steigen hingegen die Absicherungsgeschäfte der Großanleger. Beide Fakten sind in einer Jahresendralley und einem Bullenmarkt als positiv zu bewerten.

Da beim Auflösen entsprechender Absicherungsgeschäfte der Bullenmarkt sich beschleunigen dürfte.


Ein Blick auf die jüngst veröffentlichten Zahlen aus dem COT Bericht: https://www.investing.com/economic-calendar/cftc-s-p-500-speculative-positions-1619

Zeigen ein Ansteigen entsprechener Long-Positionierung bei den Großanlegern des spekulativen Kapitals.


=> Egal wie die Ergebnisse der Sondierungsgespräche ausgehen, es kann davon ausgegangen werden, dass sich im negativen Fall die Börsen relativ schnell fangen dürften und ansteigen sollten. Im positiven dürfte der Weg schneller nach oben gehen, respektive aus logarithmischer Sicht für Institutionelle Anleger in Richtung ihrer anvisierten Ziele, welche sich aus dem Chart bei > 14.000 Punkten manifestieren.

Da wir uns gegenwärtig immer noch in einem Bullenmarkt befinden, sollten Korrekturen in diesem Außmaß wie wir es jüngst erlebt hatten, nicht verwundern. Das gehört dazu.


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