Evan_Moe_Money
Long

Warren Buffett als private Altersvorsorge?

NYSE:BRK.B   BERKSHIRE HATHAWAY INC
Warren Buffett ist bekannt für sein wohltätiges Engagement. Seit dem Jahr 2000 organisiert er jedes Jahr eine ganz besondere Charity- Auktion: Der Gewinner und maximal sieben Begleiter treffen Buffett höchstpersönlich zum Mittagessen. In diesem Jahr wurde dabei die Rekordsumme von 4,57 Millionen Dollar geboten. Der Preis für das Mittagessen mit dem Star-Investor ist damit in den letzten 20 Jahren noch stärker gestiegen als der Aktien- kurs seiner Investment-Gesellschaft Berkshire Hathaway: Hat die B-Aktie in diesem Zeitraum gute 500 Prozent zugelegt, lag das diesjährige Höchstgebot rund 18.000 Prozent über dem ersten Höchstgebot im Jahr 2000. Damals hatte ein anonymer Bieter für nur 25.000 Dollar den Zuschlag erhalten.

Die Berkshire-B-Aktie steht inzwischen seit über zehn Jahren auf der Empfehlungsliste in vielen Medien und ist seitdem über 300 Prozent gestiegen.

Ein Wiedereinstieg geht quasi immer, dennoch warte ich ab, bis wir die Trendlinie anlaufen.

Sollte dies nicht geschehen, dann werde ich wohl mit Bruch des aktuellen ATHs einsteigen.

Für mich dient dieser Wert als 10-20 Jahres Investment und sollte nicht als "trade" gesehen werden.

Im Wochenchart sehen wir, das die Aktie den Crash von 2008 sogar ganz passabel überlebt hat, mit 50% drawdown, und seit dem um rund 400% gestiegen ist. Also selbst wenn ein Crash bevorstehen sollte, scheint sich Buffett gut zu erholen.

Kommentare

10-20 Jahren bitte nicht vergessen wenn er Stirbt geht es nicht einfach aufwärts weiter sondern ein guten gang nach unten. Im Hinterkopf halten bitte wenn man so lange investieren möchte.
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Evan_Moe_Money Happy-Andrej
@Happy-Andrej, hahahahaha, da hast du recht, das habe ich aussen vor gelassen. Ich gehe ja davon aus, das Buffett inzwischen fast nichts mehr persönlich macht, sonder fast alles abgegeben hat. Und seine Mitarbeiter sollten das Konzept auch in der Zukunft fortsetzen können. Allerdings könnte das kurzzeitig für Bewegung sorgen.

Ich darf als Gegenbeispiel die Apple Aktie anführen. Schon vor dem Tod von Steve Jobs sagten sehr viele Menschen: "Ohne Steve Jobs wird Apple den Bach runter gehen. ER ist der Mann hinter den genialen Erfindungen." Was geschah mit der Aktie?


Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, das ich allen Menschen ein langes und friedliches Leben wünsche.
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Ich versuche mich weiterhin dagegen zu wehren, in die Aktie zu investieren. Dabei bin ich Fan von Warren Buffett und seiner Strategie. Aber was ich nicht verstehe ist, dass ein großer Teil seiner Strategie auf Dividenden basiert. Und über seine Investmentgesellschaft zahlt er an die Aktionäre nicht einen Cent. Und daran wird sich auch nichts ändern. Nix gegen die Aktie. Aber ich will mit meinen Beteiligungen etwas verdienen. Sonst kann ich auch in ein Start up investieren ;-) Außerdem ist die Aktie aktuell überbewertet.
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Evan_Moe_Money finlog_blog
@finlog_blog, Gutes Argument. Allerdings macht Buffett ja auch die ganze Arbeit für mich, als Anleger. Wenn er schlecht investiert, fällt der Wert seiner Firma, dann fällt auch der Aktienkurs (normalerweise zumindest). Wenn er also gut investiert, und ich daran partizipiere, dann ist der Preis den ich bezahle, das er mich von der Dividende ausschliesst. Wenn ich allerdings in einen Sparkassen YX Fond investiere, habe ich nach 10/20 Jahren wahrscheinlich weniger verdient, als wenn ich den guten Warren die Arbeit machen lasse. Das ist zumindest der Gedanke.
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finlog_blog Evan_Moe_Money
@Evan_Moe_Money, Gedanke ist richtig. Nur eben die Bewertung... Bsp: KGV von 18, erwartetes Gewinnwachstum minus 1!... und der Chart sieht ja auch nicht gerade super aus. Wenn die Tiefs aus 2018 noch mal kommen würden, dann bin ich dabei. --- Und bevor du zu nem Fonds von der DEKA greifst, gibt es noch einige Alternativen - sogar mit Dividendenzahlungen ;-)
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alkalinegs Evan_Moe_Money
@Evan_Moe_Money, Du wirst nicht von der Dividende ausgeschlossen, gibst Sie Ihm aber quasi gleich wieder zum reinvestieren. Das ist ja das Grundprinzip dieser Beteiligung. Berkshire produziert ja selber nichts sondern ist eine Investmentholding. Wenn ich davon ausgehen würde, dass ich es selbst besser könnte, dürfte ich die Aktie erst gar nicht kaufen. Wenn ich glaube, dass Berkshire es besser kann, dann gilt das auch für das Reinvest der Dividende.
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Evan_Moe_Money alkalinegs
@alkalinegs, Ich finde vor allem den abschliessenden Gedanken sehr interessant. Danke für deinen Beitrag. Ich persönlich nehme den Titel als eine Art Absicherungsgeschäft. Man muss unterscheiden:
Swingtrades sind eine Sache die mir liegt, und wo ich (agesehen von letzter Woche) nicht schlecht abschneide.
Investieren auf lange Sicht in Einzeltitel ist relativ teuer und bindet mein Kapital extrem (wieviele Amazon Aktien kann man sich denn leisten?!). Und da kommt Berkshire ins spiel. Ich sehe den Aktienkauf von Berkshire wie ein Investment in einen Fond. Nur das ich eben keinen Fondsmanager direkt bezahle.
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